Kontobewegungen erscheinen zeitversetzt

Zeitversetzter Abruf von Bankbewegungen

Viele Banken werden zeitversetzt abgerufen. Dies tun wir um die Datenintegrität zu gewährleisten, da bei unterschiedlichen Banken und Abrufmethoden der Anbieter figo und FinTecSystems (FTS) verschiedene Dinge zu beachten sind, um Duplikate und fehlende Transaktionen zu vermeiden.

Mit welcher Abrufmethode (Scraping vs. HBCI) Ihre Bank abgerufen wird, können Sie in unserer Liste der unterstützten Banken nachsehen.

figo (HBCI & Scraping)

Über figo werden alle Transaktionen grundsätzlich in Real-Time abgerufen. Dies bedeutet, dass wann immer Sie eine Synchronisation manuell anstoßen, die neuesten Transaktionen abgeholt werden. Nicht abgeholt werden Transaktionen, welche noch nicht wertgestellt wurden.

FinTecSystems (HBCI)

Banken, welche über FTS mit der Methode "HBCI" angebunden werden, werden bis zum Vortag, 23:59:59 Uhr abgerufen. Transaktionen des gleichen Tages können erst am Folgetag importiert werden.

FinTecSystems (Scraping)

Banken, welche über FTS mit der Methode "Webscraping" abgerufen werden, werden um mindestens 48 Stunden zeitversetzt abgerufen. Es wird dabei nur bis zu dem Tag synchronisiert, dessen Ende 48 Stunden in der Vergangenheit liegt. Das Wochenende wird dabei nicht berücksichtigt.
Bei einer Synchronisation am Montagmorgen können also Transaktionen bis maximal Mittwoch der Vorwoche importiert werden.

Hintergrundinformationen zum Zeitversetzten Abruf durch FTS

FinTecSystems hat keine effektive Methode, eine geänderte Transaktion von einer neuen Transaktion zu unterscheiden und importiert Transaktionen, welche von der Bank leicht geändert wurden, doppelt.
Da es einem Kunden auch möglich sein muss, mehrere sehr ähnliche Überweisungen auszuführen, kann BuchhaltungsButler nicht auf Verdacht Transaktionen mit identischen Beträgen, Gegenparteien und Verwendungszwecken einfach ignorieren.

FTS verfolgt den Ansatz, immer den Ist-Stand des Onlinebankings wider zu spiegeln. Dies ist im Buchhaltungskontext aber nicht möglich, denn eine einmal importierte Transaktion, die der Nutzer möglicherweise gebucht hat, darf nicht einfach wieder entfernt werden.
Unser Ansatz, um möglichen Duplikaten effektiv entgegen zu wirken ist es daher, Transaktionen von FTS zeitversetzt abzurufen. Somit holen wir den zeitversetzten Ist-Stand des Onlinebankings ab und können dadurch in aller Regel ausschließen, dass durch die Bank noch nachträgliche Änderungen vorgenommen wurden, welche durch FTS erneut importiert werden.